BACKSTAGE: Wenn Erinnerung eine Konservendose wäre, wünschte ich, sie hätte kein Verfallsdatum

Mehrgenerationen-Projekt

11. Juni 2015

MalerSaal

Es spielen: Mia Tschierschke, Paul Juergens, Lucie Belle Blanche David, Badrieh Wanli, Lars Lindner, Jeanette Loßack, Sabine Schmidt-Kruse, Bernd Kalvelage, Gisela Alexander und Erinnerungen von Hans-Günther Schmidt, Edith Wenneker, Willi Simonsohn, Moritz Borrmann und Nicole Wanli

Leitung: Nicole Dietz, Sophia Hussain, Henri Hüster, Ausstattung: Carla Günther, Musik: Jan W. Beyer


Sich erinnern ist wie eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von sich, eine Geschichte von Gesellschaft und wie man sich darin verortet. Eine Geschichte, die man je nach Blickwinkel, Stimmung, Begegnung und Lebensphase anders erzählt und immer wieder neu entdeckt – eine Landkarte, die man sich anschaut, Orte festlegt, an denen man schon war, und Orte findet, die man noch entdecken will: Geburt, Kindheit, Jugend und Erwachsensein, alt werden, Tod – Erinnern hört nie auf. Und wie sich die Geschichte mit dem Erinnern verändert, verändert sich das Erinnern mit der Geschichte.

Alltägliches und Vielschichtiges, Biografisches und Allgemeinwissen fügen sich in ein Spiel mit Lebensereignissen, Erfahrungen und Zukunftswünschen, verpassten Gelegenheiten, Geständnissen und Bekenntnissen zusammen. 11 Menschen zwischen 10 und 95 Jahren erzählen gemeinsam eine Lebensgeschichte, die an jedem Abend neu und anders entsteht.

Fotos © Andreas Schlieter

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