Die ganze Welt in meinem Zimmer 12+

Das JungeSchauSpielHaus zu Gast bei NEW HAMBURG
Eine Stückentwicklung von Sergej Gößner, Klaus Schumacher und dem Ensemble
Regie: Klaus Schumacher
/ Repertoire

Uraufführung 17/05/2018

Immanuelkirche Veddel

Eine Tür. Zwei Meter hoch, 80 cm breit, der Griff aus Metall. Man könnte sie einfach öffnen, hindurchgehen, es ist nur eine kleine Bewegung. Die Hand heben, fallen lassen, Druck ausüben, den Rest besorgt die Schwerkraft. Aber was dann? Danach ist vielleicht alles anders, die Hoffnung enttäuscht, die Liebe verloren, dem Tod begegnet oder doch die Freiheit gefunden? Diese Tür ist keine Tür. Sie ist ein Wendepunkt.

Sechs Geschichten erzählen von sechs Momenten der Entscheidung. Ihre Protagonist*innen begegnen ihren Ängsten und größten Sehnsüchten. Habe ich einen Platz in dieser Welt? Werde ich geliebt? Wie nehme ich Abschied? Kann ich den Tod akzeptieren? Die Tür beschützt sie vor dem, was ihnen Angst macht und gleichzeitig versagt sie ihnen das, was sie glücklich machen könnte. Wer vor ihr steht, wird verändert – in welchem Sinne auch immer.
Klaus Schumacher und das Ensemble des Jungen SchauSpielHauses sind zu Gast auf der Veddel bei NEW HAMBURG und haben vor Ort ein Stück über große Entscheidungen entwickelt.

Fotos: Sinje Hasheider

Es spielen: Hermann Book, Gabriel Kähler, Christine Ochsenhofer, Katherina Sattler, Sophia Vogel

Regie: Klaus Schumacher Bühne und Kostüme: Katrin Plötzky Licht: Jonathan Nacke Ton: Benjamin Owuso, Nicanor Müller von der Haegen Komposition: Tobias Vethake Dramaturgie: Nora Khuon

Pressestimmen

Hamburger Abendblatt

„Die Inszenierung lebt weniger von großen szenischen Einfällen als von der Nähe zu den Zuschauern, die jeden Kostümwechsel am Bühnenrand verfolgen können. Dem fünfköpfigen Ensemble ist die Lust an der gemeinsamen Stückentwicklung wohltuend anzumerken. Der Abend ist auch eine Gelegenheit für Zuschauer, die Tür zur Veddel aufzustoßen. Zu einem Stadtteil, in dem es auch jenseits des Theaters viel zu entdecken gibt.“

Hamburger Morgenpost

„Die Schauspieler agieren ganz nah am Publikum: Theater auf Augenhöhe. Und so soll es sein! […] Sechs Geschichten reihen sich aneinander – und allen ist gemeinsam, dass sie vor einer verschlossenen Tür spielen. Egal ob persönlich oder politisch, die Themen sind alle ziemlich gewichtig: Es geht um Pubertät und Ausgrenzung, Internet-Spielsucht und Kirchenasyl, Liebe und Tod.“

NDR 90,3

„Dem Abend gelingt es immer wieder, dass vor dem inneren Auge Bilder entstehen, von dem was hinter der Tür passiert. […] Theater, das die Menschen anspricht.“

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