Hysteria - Gespenster der Freiheit

nach Motiven von Luis Buñuel

Uraufführung 17/09/2016

SchauSpielHaus

Dauer: Eine Stunde, 50 Minuten, keine Pause

Inspiriert von Luis Buñuel wird Karin Beier zur Eröffnung der Spielzeit eine Gesellschaft in Angst inszenieren: Eine Familie kehrt aus Asien zurück, wo sie aus beruflichen Gründen lange Zeit gelebt hat. Mit Kollegen, Freunden, Nachbarn soll Einzug gefeiert werden. Doch die Unsicherheit ist groß: Ist die Rückkehr nach Deutschland Abstieg oder Aufstieg? In was für ein Land kehren sie zurück? Worauf müssen sie sich einstellen, worauf können sie sich verlassen? Was sind das für Menschen da draußen? Und dieser neue Nachbar, was will er?

Das Fundament des neu bezogenen Hauses steht offenbar auf schwankendem Boden und der Blick durch die gläserne Fassade auf das, was Heimat war und nun wieder werden soll, begegnet rätselhaften Zeichen. Vertraute Sätze klingen plötzlich bedrohlich, Gedanken enthüllen Verschwörung und Meldungen handeln von Katastrophen. Eigenes wie politisches Leben entpuppt sich als endloser Krisenzusammenhang. Es braucht nicht viel, um aus Unsicherheit Angst und aus Angst Hysterie werden zu lassen.

Hier können Sie eine Einführung zum Stück von dem Dramaturgen Christian Tschirner hören!

Fotos © David Baltzer

Es spielen: Paul Behren, Yorck Dippe, Sachiko Hara, Jonas Hien, Josefine Israel, Markus John, Angelika Richter, Sayouba Sigué, Kate Strong, Julia Wieninger, Michael Wittenborn Regie: Karin Beier Bühne und Kostüme: Johannes Schütz Musik: Jörg Gollasch Sounddesign: Dominik Wegmann Licht: Annette ter Meulen Dramaturgie: Christian Tschirner

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung

„Eine brillante Gehässigkeit über soziale Heuchelei.“

NDR Kultur

„Eine mitreißende und starke Aufführung.“

Die Welt

„Faszinierend exakt, mit einem scharfen Blick fürs Absurde, seziert Beier im Deutschen Schauspielhaus die Stimmungslage in der Mitte jener Gesellschaft.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Leichthändig, amüsant, verheißungsvoll. Das Bühnenbild, das Johannes Schütz entworfen hat, erweist sich aus nachgerade genial.“

Hamburger Abendblatt

„Beier und ihr perfekt eingespieltes Ensemble ziehen die Eskalationsschraube in den letzten Minuten noch einmal deutlich an, und es spricht für die handwerkliche Qualität von »Hysteria«, dass man hier tatsächlich außer Atem kommt.“

dpa

„Intendantin Karin Beier verlässt sich auf ihr gut eingespieltes Ensemble […]. Dabei gelingt es ihr, die Abgründe hinter der bürgerlichen Fassade aufzudecken und ein beunruhigendes Bild unserer Gesellschaft aufzuzeigen. Mit »Hysteria - Gespenster der Freiheit« setzt Beier ihren erfolgreichen Weg der aktuellen politischen Stücke fort.“

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