Phädra

von Jean Racine, aus dem Französischen übertragen von Friedrich v. Schiller
Gastspiel im Rahmen des Hamburger Theater Festivals
/ Gastspiel

02. Oktober 2017

Deutsches Schauspielhaus in Hamburg

Eine Stunde. Fünfzig Minuten. Keine Pause.

In Theseus’ Palast — der König ist seit längerem verschollen — toben verbotene Leidenschaften: Seine Frau Phädra liebt ihren Stiefsohn Hippolyt. Dieser wiederum liebt die feindliche Gefangene Aricia. Als Theseus’ Tod gemeldet wird, brechen die Geheimnisse ans Tageslicht, werden Schuld
und Scham zu irrationaler Hoffnung. Doch der König lebt …

Im Jahr 1677 schrieb Racine dieses Meisterwerk der klassischen Sprache. Im Heute steht der Text wie ein Monolith — fremd, tief, gewaltig. Die präzise Sprache beschwört Bilder und Szenen voller Maßlosigkeit, Widersprüchlichkeit, Kampf, Tragik und Leidenschaft.

Foto: Arno Declair

Es spielen: Corinna Harfouch, Bernd Stempel, Alexander Khuon, Linn Reusse, Kathleen Morgeneyer, Jeremy Mockridge, Mascha Schneider

Regie: Stephan Kimmig Bühne: Katja Haß Kostüme: Johanna Pfau Licht: Robert Grauel Dramaturgie: Sonja Anders

Pressestimmen

Berliner Morgenpost

»Es ist ein starkes Ensemble, das hier zusammenkommt. [...] Was hier zu sehen ist, ist pures, reines, starkes Schauspieltheater, das ganz dem Text vertraut, ihn strahlen lässt.«

KULTU RRADIO RBB

»Das Tolle an der Inszenierung ist, dass sie nicht versucht, modern zu sein; sie erzählt einfach die Geschichte. Es gibt viel zu sehen, was auf den Bühnen zurzeit eher Mangelware ist: Perfektes Timing. Ein genauer Umgang mit Sprache. Und Vertrauen in die Schauspieler. Das ist Theater pur …«

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