Terror

von Ferdinand von Schirach
FAQ-Room 8

07. April 2016

SchauSpielHaus

Dauer: Eine Stunde, 50 Minuten, eine Pause

Lars Koch, der junge Pilot eines Kampfjets der Bundeswehr, ist angeklagt, eigenmächtig ein von einem Terroristen entführtes Passagierflugzeug mit 164 Insassen abgeschossen zu haben. Er wollte mit dieser Tat ein noch größeres Unglück verhindern: Das Flugzeug nahm Kurs auf ein vollbesetztes Stadion. In einem modernen Gerichtsdrama spielt der Jurist und Autor Ferdinand von Schirach eine Notsituation durch, die Menschen vor kaum zu bewältigende Entscheidungen stellt. Welches Rechtsprinzip soll gelten – eines, das nach der Anzahl der zu vermeidenden Opfer eines Anschlages fragt, oder eines, das sich nach dem Schutz des einzelnen Lebens richtet? Wie stellt sich eine demokratisch verfasste Gesellschaft der Bedrohung terroristischer Anschläge, die längst auch Europa erreicht hat? Wie werden Freiheits- und Sicherheitsbedürfnisse gegeneinander abgewogen?

In der Konstruktion eines exemplarischen Falls spitzt Ferdinand von Schirach diese Fragen zu: So wie der Pilot sich für eine Handlungsoption entscheiden muss, fordert Schirach die Zuschauer auf, über den Fall, über „schuldig“ oder „nicht schuldig“ abzustimmen.

Fotos © Matthias Baus

Hier sehen Sie eine Übersicht der Abstimmungsergebnisse bei allen Inszenierungen von »Terror« im deutschsprachigen Raum.

Pressestimmen

NDR Hamburg Journal

„Ein packender Abend für jeden im Saal.“

Hamburger Abendblatt

„Ferdinand von Schirach hat mit »Terror« das Stück der Saison geschrieben. (…) An diesem Theaterabend kann man sich nicht bequem zurücklehnen und bespaßen lassen. Hier wird man gefordert. Und das ist gut.“

Huffington Post

„»Terror« ist eines der besten Stücke der Saison. (…) Der Besuch lohnt sich. Sie sollten sich „Terror" unbedingt anschauen!“

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