Leben in Bewegung

Liebes Publikum,

vom „Leben in Bewegung“ spricht der Protagonist Phil aus unserer Eröffnungsproduktion „Die Mitte der Welt“, einer Adaption des starken Coming-of-Age-Romans von Andreas Steinhöfel. Wir müssen uns gerade alle beweglich halten und mit dem umgehen lernen, was uns beherrschen will. Es bleibt dabei: Wir alle wollen ein selbstbestimmtes Leben. Wir wollen uns weiterentwickeln, nicht stehenbleiben und nach Möglichkeiten suchen, die uns wachsen lassen. Welcher Ort wäre geeigneter, um genau das erfahren zu können als das Theater!
Und siehe da: Es geht! Wir haben wunderbare Momente erlebt, obwohl oder vielleicht gerade weil wir im Sommer im Freien gespielt haben. Auf den Proben und in den Vorstellungen müssen wir zwar gewisse Voraussetzungen erfüllen, erleben dabei aber so viel in Geschichten mit Figuren, die kein einziges Mal das C-Wort aussprechen. Auch Abstandsregeln und Hygienekonzepte – wir erfüllen sie alle, weil es notwendig ist – halten uns nicht davon ab, im Spiel unser Leben und unsere Gesellschaft zu hinterfragen und als veränderbar zu beschreiben. Unsere Vorhaben für diese Spielzeit stellen wir Euch und Ihnen hier auf unserer Webseite vor: Wir spielen auf unserer Bühne und kommen mit einem neuen, mobilen Format mit dem schönen Titel „ZwischenSpiel“ in Eure Schulen.
Eine große Veränderung, auf die wir uns schon sehr freuen, steht im Frühjahr an: Das Junge SchauSpielHaus wird in die neue Spielstätte am Wiesendamm umziehen und dort das Programm erweitern können.

Nichts bleibt, wie es ist – Leben in Bewegung!

Ich wünsche Ihnen und Euch eine schöne neue Spielzeit!

Klaus Schumacher

Künstlerischer Leiter
Junges SchauSpielHaus