Björn Bicker

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Björn Bicker

Geboren 1972, Studium der Literatur, Philosophie und Allgemeinen Rhetorik in Tübingen und Wien. Von 2001-2009 ist er Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. Dort entwickelt und leitet er u.a. mit Peter Kastenmüller und Michael Graessner die Stadtprojekte »Bunnyhill« (2003–2006), »Illegal« (2007–2008) und »Hauptschule der Freiheit« (2009). Gemeinsam mit Malte Jelden erfindet und kuratiert er 2008 das Projekt »Doing Identity – Bastard München«, ebenfalls an den Kammerspielen. Mit seinem Stück »Deportation Cast« richtet Bicker seinen Blick erneut auf die streitbare deutsche Einwanderungspolitik. Sein Text »Urban Prayers« wird im Juni 2013 im Rahmen des gleichnamigen Stadtprojekts (Künstlerische Leitung gemeinsam mit Malte Jelden) von Johan Simons an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. Im Frühjahr 2013 erscheint sein Roman »Was wir erben« im Antje Kunstmann Verlag, München. Björn Bicker arbeitet außerdem als Dozent für Dramaturgie, Theatergeschichte und Szenisches Schreiben.

Für das Deutsche SchauSpielHaus Hamburg entwickelt Björn Bicker zusammen mit Malte Jelden und Michael Graessner in den Spielzeiten 2013-14 und 2014-15 das Stadtprojekt »New Hamburg« auf der Veddel. Sein dort entstandenes Stück »Die Insel« wird, von Malte Jelden mit Veddeler Bürgern und Ensemblemitgliedern des Schauspielhauses inszeniert, im Rahmen des »New Hamburg«-Festivals im Oktober 2014 uraufgeführt.

www.bjoernbicker.de