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Karin Henkel

Geboren 1970 in Köln und aufgewachsen in Lübeck. Karin Henkel begann als Regieassistentin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie 1993 mit Coline Serreaus »Hase Hase« ihr Regie-debüt gab. Im selben Jahr wechselte sie ans Wiener Burgtheater zu Claus Peymann. Dort war sie zunächst Assistentin von George Tabori, ab 1994 auch Regisseurin. Von 1996 an inszenierte sie am Schauspielhaus Bochum bei Leander Haußmann, seit 1997 arbeitete sie an fast allen großen deutschsprachigen Bühnen wie z.B. am Schauspiel Stuttgart, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg, Deutschen Theater Berlin sowie an den Münchner Kammer-spielen. Ihre Inszenierungen »Platonow« (2006, Staatstheater Stuttgart), »Der Kirschgarten« (2011, Schauspiel Köln), »Macbeth« (2012, Münchner Kammerspiele), »Die Ratten« (2013, Schauspiel Köln), »Amphitryon und sein Doppelgänger« am Schauspielhaus Zürich (2014) wurden, wie auch ihre Inszenierung von Ibsens »John Gabriel Borkman« am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg (2015), zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Neben »John Gabriel Borkman« inszenierte sie »Schuld und Sühne« nach Dostojewskij (Spielzeit 2014-15 ) und Eugene O’Neills »Eines langen Tages Reise in die Nacht« (Spielzeit 2016-17) am SchauSpielHaus. Im Repertoire ist außerdem weiterhin ihre Kölner Inszenierung »Der Idiot« nach Dostojewskij zu sehen.

In der Spielzeit 2017-18 wird Karin Henkel »Rose Bernd« von Gerhart Hauptmann auf die Bühne bringen. Die Koproduktion mit den Salzburger Festspielen wird am 1/10/2017 Hamburg-Premiere im SchauSpielHaus feiern.