DachSalon

Gespräch über Theater, Katastrophenphantasien und Karin Beiers »König Lear«
in Kooperation mit der Universität Hamburg

Premiere 10/11/2015

Rangfoyer

Die Gegenwart ist voll von Katastrophen. Katastrophennachrichten und Katastrophenphantasien schöpfen auch aus einem im Theater tradierten Bildarsenal. In Shakespeares König Lear, einem Endspiel der europäischen Literatur, finden sich sämtliche als natürlich behauptete Ordnungen von Politik, Anstand, Geschlecht, Familie und Natur einer gewalttätigen und scheinbar ausweglosen Zerstörung ausgeliefert. Über die Dynamiken apokalyptischer Bildproduktion und die Faszination, die wir ihr entgegenbringen, wollen wir anhand von Karin Beiers aktueller Inszenierung miteinander ins Gespräch kommen.

Der Eintritt ist frei. Ein Besuch der aktuellen Schauspielhausproduktion lohnt sich, ist aber für das Gespräch nicht notwendig.

Gäste: Karin Nissen-Rizvani (Theaterakademie), Monika Pietrzak-Franger (Universität Hamburg), Christian Tschirner (Deutsches SchauSpielHaus)

Konzept und Organisation: Ewelina Benbenek, Noah Holtwiesche und Martin Jörg Schäfer (Professur Neuere deutsche Literatur/Theaterforschung der Universität Hamburg) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schauspielhaus und den M.A.-Studiengängen Performance Studies und Deutschsprachige Literaturen

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