Ecce homo

nach Friedrich Nietzsche
Regie: Max Pross
UnterGrund

„Der Versuch, über mich ein wenig Licht und Schrecken zu verbreiten“ – mit diesen Worten schickt Nietzsche das Manuskript seiner letzten philosophischen Arbeit an seinen Verleger, gut einen Monat vor seinem endgültigen Zusammenbruch. In »Ecce Homo« blickt Nietzsche auf die Genese seines philosophischen Werkes zurück. Es ist die Erzählung eines streitbaren, faszinierenden Denkens, das mit vielen Widersprüchen konfrontiert. Die „Umwertung aller Werte“ zum Ziel, betreibt Nietzsche vor allem eines: die Übung einer radikalen, individuellen Freiheit.
In einer theatralen Installation widmen sich Max Pross und sein Team einem Denken und Empfinden, das Grenzen, Allgemeingültigkeit und Dauerhaftigkeit vehement scheut. Ein Textrausch, immer am Rande des Wahnsinns: „Hat man mich verstanden? – Dionysos gegen den Gekreuzigten ...“.



Regie: Max Pross Bühne und Musik: Tintin Patrone Dramaturgie: Finnja Denkewitz
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