Stanislava Jević

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Stanislava Jević

Geboren 1977 in Hamburg. Studium der Germanistik, Medienkultur (Schwerpunkt Film) und Philosophie an der Universität Hamburg. Neben dem Studium Hospitanzen und Assistenzen am Deutschen SchauSpielHaus, u. a. bei Ute Rauwald und Stefan Pucher und Dramaturgien bei Studienprojekten der Theaterakademie Hamburg. 2005 Magisterabschluss in Medienkultur mit einer Arbeit zur Intermedialität des Theaters. Nach dem Studium Dramaturgie und künstlerische Mitarbeit bei verschiedenen Theaterprojekten auf Kampnagel und Projekte und Workshops mit Schüler*innen an Hamburger Schulen. Seit der Spielzeit 2007/08 ist Stanislava Jevic Dramaturgin am Jungen SchauSpielHaus Hamburg. Hier arbeitete sie – teilweise mehrfach – u. a. mit den Regisseur*innen Anne Bader, Barbara Bürk, Konradin Kunze, Grete Pagen, Gertrud Pigor, Alexander Riemenschneider, Klaus Schumacher, Nadine Schwitters, Franziska Stuhr, Clara Weyde. 2009 konzipierte und leitete sie die Zukunftsreihe "Utopia", die sich mit immer noch brennenden Fragen wie Klimawandel, Generationengerechtigkeit und Migration in verschiedenen theatralischen und diskursiven Formaten auseinandersetze und bis 2013 fortgesetzt wurde. 2013 initiierte und leitete sie das interkulturelle und interdisziplinäre Partizipationsprojekt "Der schönste Ort der Welt", bei dem Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen mit asylsuchenden Schüler*innen zu ihren Lieblingsorten in Hamburg und ihren ursprünglichen Heimaten arbeiteten. 2016 war sie Jurorin beim norddeutschen Kinder- und Jugendtheaterfestival "Hart am Wind". 2020 ist sie Jurorin beim Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis, der biennal vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend ausgelobt wird. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie Leitende Dramaturgin am Jungen Schauspielhaus.

Publikationen u.a.: Für das Junge Schauspielhaus hat sie zwei Buchbände mit den Titeln "Das Labyrinth der Welt. Junges SchauSpielHaus Hamburg" (2011) und "Signs & Wunder. Junges Schauspielhaus Hamburg" (2015), eine Festschrift zum 10-jährigen Bestehen des Jungen SchauSpielHauses, redaktionell konzipiert und umgesetzt. Im "IXYPSILONZETT Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater der ASSITEJ 2016" mit dem Titel "Kinder, Theater und Krieg" erschien ihr Beitrag "Eine Frage von Ethik und Ästhetik? Über Potentiale und Strategien des Kinder- und Jugendtheaters als Ort für Erinnerung, Trost und Traumabewältigung".

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