Anita Vulesica
Anita Vulesica, geboren in München, aufgewachsen in Zadar/Kroatien und in Berlin, ab solvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Von 2001 bis 2004 war sie als Schauspielerin am Theaterhaus Jena engagiert, ab 2004 freischaffend an diversen Stadt- und Staatstheatern in ganz Deutschland. 2008 bis 2010 gehört sie zum Ensemble des Schauspiel Leipzig und wurde 2009 mit dem Leipziger Theaterpreis ausgezeichnet. Sie führt seit 2015 regelmäßig Regie und schreibt eigene Texte. Als Regisseurin arbeitete sie zuletzt am Schauspielhaus Graz, am Theater 13 Basel, an der Volksbühne Berlin, am Burgtheater Wien sowie am Deutschen Theater Berlin. Mehrfach wurden ihre Inszenierungen mit dem österreichischen Theaterpreis Nestroy ausgezeichnet und Anita Vulesica überdies in der Kategorie „Beste Regie“.
Mit »Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh« von Georges Perec und Johann Wolf gang von Goethe inszenierte Anita Vulesica 2024 zum ersten Mal am Deutschen SchauSpielHaus. Hierfür wurde sie 2025 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und erhielt im gleichen Jahr den Nestroy-Preis. 2025 inszenierte sie »Der Liebling« von Svenja Viola Bungarten am Deutschen Theater Berlin, wo sie im gleichen Jahr »Eine Minute der Menschheit« nach Stanislav Lem entwickelte.
In der Spielzeit 2026-27 kehrt Anita Vulesica ans Deutsche SchauSpielHaus zurück und führt ihre Beschäftigung mit dem Autor George Perecs fort, indem sie »Weil der Frieden Zucker ist! oder: Was für ein kleines Moped mit verchromter Lenkstange steht dort im Hof« von ihm inszeniert.