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Hiroshima-Salon

Zwischen Tee, Performance und Gespräch eröffnet Sachiko Hara einen Raum für Erinnerung, Austausch und Verständigung

Kantine im SchauSpielHaus
Bühnensituation. Sachiko Hara steht vor einer großen Leinwand, darauf sind Fotos von ihr selber projiziert. Sie trägt eine weiße Bluse und eine dunkle Hose. Darüber trägt sie eine bunt gemusterte Jacke. Sie hat lange schwarze Haare, die sie offen trägt, hat die Augen geschlossen und zeigt die Zähne. Beide Arme hat sie nach recht und links ausgebreitet und hält sie etwas über Schulterhöhe.
Bühnensituation. Sachiko Hara steht vor einer großen Leinwand, darauf sind Fotos projiziert. Dort steht der Satz "Wir wollen nichts bis wir gewinnen." Sachiko hat bei Hände erhoben und zur Faust geballt. Sie trägt zwei lange dunkle Zöpfe, ein weißes Shirt und eine dunkle Hose und hat den Mund geöffnet, als würde sie etwas rufen.
Bühnensituation. Sachiko Hara kniet auf dem Biden, sie ist nach vorne gebeugt und hebt die Arme auf Schulterhöhe, als hätte sie Flügel. Sie trägt offene, lange dunkle Haare, eine dunkle Hose und eine bunte weite Jacke. Ihr Gesicht ist zum Boden gerichtet und nicht zu erkennen.
Bühnensituation. Sachiko Hara steht vor einem dunkelblauen Hintergrund. Sie trägt ein rotes Kleid, dunkle lange Haare und hält einen Zettel und ein Mikrofon in der Hand. Neben ist steht eine andere Frau in einem hellen rosafarbenen Kleid. Sie hat eine große Blume im Haar, hält ebenfalls ein Mikrofon in der Hand und hat sich Sachiko zugewandt. Ihr Gesicht ist nicht zu sehen.

Keine aktuellen Termine

Seit mehr als zehn Jahren lädt Ensemblemitglied Sachiko Hara an verschiedenen Orten Europas zu Tee, Performance, bewegten Bildern und – vor allem – zum Gespräch über die menschengemachte Katastrophe ein, für die Hiroshima steht. Im Februar 2026 wurde sie dafür mit dem JaDe-Preis der Stiftung zur Förderung japanisch-deutscher Wissenschafts- und Kulturbeziehungen ausgezeichnet. Im SchauSpielHaus ist der »Hiroshima-Salon« nun wieder im Rahmen der »N8Linie« in der Kantine zu erleben.

In der Oktober-Ausgabe des »Hiroshima-Salons« sind Inga Blum, Yoko Higashi und Ensemblemitglied Michael Weber zu Gast.

Inga Blum ist Ko-Präsidentin der IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War – Internationale Ärzt*innen für die Prävention atomarer Kriege) und Mitglied von ICAN Germany (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen).

Yoko Higashi leitet das japanische Restaurant „Yoshi“ im Alsterhaus.

Michael Weber erarbeitet derzeit gemeinsam mit Julia Wieninger ein Reenactment eines Interviews mit Edward Teller aus der legendären Reihe »Zur Person« von Günter Gaus. Teller war während des Zweiten Weltkriegs gemeinsam mit Robert Oppenheimer maßgeblich an der Entwicklung der ersten Nuklearwaffen beteiligt.