Hiroshima-Salon
Zwischen Tee, Performance und Gespräch eröffnet Sachiko Hara einen Raum für Erinnerung, Austausch und Verständigung
Seit mehr als zehn Jahren lädt Ensemblemitglied Sachiko Hara an verschiedenen Orten Europas zu Tee, Performance, bewegten Bildern und – vor allem – zum Gespräch über die menschengemachte Katastrophe ein, für die Hiroshima steht. Im Februar 2026 wurde sie dafür mit dem JaDe-Preis der Stiftung zur Förderung japanisch-deutscher Wissenschafts- und Kulturbeziehungen ausgezeichnet. Im SchauSpielHaus ist der »Hiroshima-Salon« nun wieder im Rahmen der »N8Linie« in der Kantine zu erleben.
In der Oktober-Ausgabe des »Hiroshima-Salons« sind Inga Blum, Yoko Higashi und Ensemblemitglied Michael Weber zu Gast.
Inga Blum ist Ko-Präsidentin der IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War – Internationale Ärzt*innen für die Prävention atomarer Kriege) und Mitglied von ICAN Germany (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen).
Yoko Higashi leitet das japanische Restaurant „Yoshi“ im Alsterhaus.
Michael Weber erarbeitet derzeit gemeinsam mit Julia Wieninger ein Reenactment eines Interviews mit Edward Teller aus der legendären Reihe »Zur Person« von Günter Gaus. Teller war während des Zweiten Weltkriegs gemeinsam mit Robert Oppenheimer maßgeblich an der Entwicklung der ersten Nuklearwaffen beteiligt.