Schwarze Augen, Maria

Eine Performance-Installation von SIGNA
Regie: SIGNA (Signa und Arthur Köstler)
Uraufführung am / 16/11/2013
5 Stunden
0 Minuten

In der ehemaligen Elise-Averdieck-Schule von Hamburg wurden vor ungefähr zehn Jahren einige seltsame Familien einquartiert. Ihre Kinder lassen merkwürdige geistige und körperliche Defekte erkennen, verfügen jedoch auch über außergewöhnliche Fähigkeiten und penetrante schwarze Augen. Ein Arzt scheint einem besonderen Syndrom auf die Spur gekommen zu sein. Er hat damals die Familien für das »betreute Wohnen« gesammelt und erforscht seitdem mithilfe von Krankenschwestern das Phänomen. Ein Verkehrsunfall vor ungefähr 20 Jahren in Altenwerder in der Nähe eines Truckertreffs scheint das auslösende Ereignis gewesen zu sein: Alle diese Mütter waren direkt oder indirekt in den Unfall verwickelt. Jetzt, nach ihrem zwanzigsten Geburtstag, wollen die Söhne und Töchter nach außen treten. Die Familien durchbrechen ihre Isolation und laden sich Gäste zu einem Tag der offenen Tür ins »Haus Lebensbaum« ein.
Die Arbeiten des dänisch-österreichischen Künstlerduos SIGNA zählen zu den ungewöhnlichsten Projekten der europäischen Theaterszene. In ihren Perfomance-Installationen konfrontieren sie Zuschauer und Darsteller miteinander in perfekt simulierten Welten. Als „verstörendes Erlebnis“, „einzigartiges Theaterexperiment“ und „magisch anziehend und beklemmend zugleich“ werden ihre Arbeiten wahrgenommen. In Hamburg arbeiten sie zum ersten Mal.

Die Veranstaltung dauert mindestens vier Stunden. Es gibt keinen Nacheinlass!

An jedem Veranstaltungstag findet um 22.30 Uhr ein gemeinsames Fest mit Theateraufführung statt, zu dem alle Zuschauer des Tages (auch die Besucher der Nachmittagsvorstellung) herzlich eingeladen sind. Das Fest endet gegen 0.30 Uhr.

Spielort:
Mit der U1 oder den Buslinien 25, 35 und 36, bis Haltestelle »Wartenau«. Vom U-Bahnhof bitte der Beschilderung Wandsbeker Chaussee folgen. Von dort in die Wartenau einbiegen. Der Zugang zur ehem. Elise-Averdieck-Schule erfolgt über die Hofeinfahrt, Hagenau 1, einer Querstraße zur Wartenau.