Lena Brasch
Geboren 1993 in Berlin Pankow. Zwischen 2009 und 2019 war die deutsche Autorin und Regisseurin als Regie- und Dramaturgieassistentin an diversen Berliner Bühnen tätig, darunter an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am Deutschen Theater und beim Berliner Ensemble. Zudem arbeitete sie auch als Literaturagentin, schrieb für »Das Wetter – Magazin für Text und Musik« sowie Essays und Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien.
Der Durchbruch gelang ihr 2022 mit ihrer Debutinszenierung »It’s Britney, Bitch!« am Berliner Ensemble. Der Abend, der popkulturelle Motive mit Fragen von weiblicher Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Machtstrukturen verbindet, wurde internatio nal rezipiert und zum Festival »Radikal jung« eingeladen. Mit »Spielerfrauen« inszenierte Lena Brasch ein zweites Mal am Berliner Ensemble und feierte damit im Mai 2024 Premiere.
In der Spielzeit 2023-24 inszenierte sie Michel Friedmans »Fremd« am Maxim Gorki Theater, wo sie in der darauffolgenden Spielzeit »Brasch – Das Alte geht nicht und das Neue auch nicht« (2024-25) und »East Side Story — A German Jewsical« (2025-26) auf die Bühne brachte. Am Schauspiel Hannover inszenierte sie zwei Stücke in der Spielzeit 2025/26: »Gewässer im Ziplock« und »Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.«. In ihren Arbeiten verknüpft Brasch Pop, Politik und persönliche Stoffe zu einer eigen ständigen, oft musikalisch geprägten Theatersprache, die bewusst mit traditionellen Formen bricht. 2019 wurde sie von der ZEIT als eine der „100 wichtigsten jungen Ost deutschen“ ausgezeichnet.
In der kommenden Spielzeit 2026-27 inszeniert Lena Brasch zum ersten Mal am Deutschen SchauSpielHaus.