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FREMDE SONNE-Marathon

Die Argonauten. Iason. Medea. Ein Wochenende - ein Platz - ein Ticket!

Eine Serie in sechs Folgen von Roland Schimmelpfennig
Regie: Karin Beier
SchauSpielHaus
Empfohlen ab 16 Jahren
Auf der Collage zu sehen ist eine fliegende Figur mit Flügeln, Hörnern, zwei ausgestreckten, menschlichen Armen und einem überdimensional großen Helmkopf aus Metall mit großen Augen. Es hat in jeder Hand einen Revolver. Vordergründig trägt die Figur einen Brustpanzer, die Beine sehen aus wie aus rotem Kunststoff. Der Hintergrund zeigt eine Explosionsartige Grafik in gelb, rot und schwarz. Unterhalb der fliegenden Gestalt ist schroffer, grauer Untergrund sowie zwei kleine Figürchen mit gelben Köpfen.
Auf der Collage zu sehen ist eine fliegende Figur mit Flügeln, Hörnern, zwei ausgestreckten, menschlichen Armen und einem überdimensional großen Helmkopf aus Metall mit großen Augen. Es hat in jeder Hand einen Revolver. Vordergründig trägt die Figur einen Brustpanzer, die Beine sehen aus wie aus rotem Kunststoff. Der Hintergrund zeigt eine Explosionsartige Grafik in gelb, rot und schwarz. Unterhalb der fliegenden Gestalt ist schroffer, grauer Untergrund sowie zwei kleine Figürchen mit gelben Köpfen.
Ankündigungsfoto »Fremde Sonne I: II Zwischenspiel«; zu sehen ist Mirco Kreibich auf einem Pferdekörper.
Ankündigungsfoto »Fremde Sonne I: III Die Argonauten«; zu sehen ist Bjarne Mädel.
Ankündigungsfoto »Fremde Sonne I: III Die Argonauten«; zu sehen sind Maximilian David Scheidt, Markus John und Kristof Van Boven.
Ankündigungsfoto »Fremde Sonne II: Medea in Kolchis«; zu sehen sind Sebastian Blomberg und Lina Beckmann.
Ankündigungsfoto »Fremde Sonne II: Medea in Kolchis«; zu sehen sind Sebastian Blomberg, Lina Beckmann, Devid Striesow und Kristof Van Boven.
Ankündigungsfoto »Fremde Sonne II: Medea in Kolchis«; zu sehen sind Lina Beckmann und Devid Striesow.
Ankündigungsfoto »Fremde Sonne II: Medea in Korinth«; Lina Beckmann in schwarzem Gewand hockt in der Mitte einer kargen Bühne und beugt sich über eine leuchtend rote Kugel, die Hände wie beschwörend darüber ausgestreckt. Rechts und links gestapelte Ziegelsteine, der Hintergrund vollständig im Dunkel. Die Totale betont die Isolation der Figur im leeren Bühnenraum.
Ankündigungsfoto »Fremde Sonne II: Medea in Korinth«; Lina Beckmann im schwarzen Top reißt den Kopf zurück, die Hände verkrallt – ein Ausdruck extremer Qual oder Raserei. Michael Wittenborn im hellen Anzug mit goldener Schulterschnur greift ihr von hinten an die Schulter.

Das MarathonTicket:

Sie können die Vorstellungen einzeln besuchen oder aber sich alle Teile an einem Wochenende ansehen. Bis zur Premiere von »Medea in Athen« (6/2/27) umfassen die »FREMDE SONNE«-Wochenenden drei Vorstellungen, ab dem 6/2 sind es dann vier Vorstellungen. Der Vorverkauf für die einzelnen Vorstellungen von »FREMDE SONNE« beginnt zum regulären Vorverkaufsstart des jeweiligen Monats.

Ein Wochenende - ein Platz - ein Ticket!

Die nächsten Marathon-Wochenende:

September 2026

Sa, 26/9/2026 - 19.00 Uhr - FREMDE SONNE I: »Prolog/Zwischenspiel/Die Argonauten«
So, 27/9/2026 - 16.00 Uhr - FREMDE SONNE II: »Medea in Kolchis«
So, 27/9/2026 - 20.00 Uhr - FREMDE SONNE III: »Medea in Korinth«

Oktober 2026

Sa, 10/10/2026 - 19.00 Uhr - FREMDE SONNE I: »Prolog/Zwischenspiel/Die Argonauten«
So, 11/10/2026 - 16.00 Uhr - FREMDE SONNE II: »Medea in Kolchis«
So, 11/10/2026 - 20.00 Uhr - FREMDE SONNE III: »Medea in Korinth«

Sa, 24/10/2026 - 19.00 Uhr - FREMDE SONNE I: »Prolog/Zwischenspiel/Die Argonauten«
So, 25/10/2026 - 16.00 Uhr - FREMDE SONNE II: »Medea in Kolchis«
So, 25/10/2026 - 20.00 Uhr - FREMDE SONNE III: »Medea in Korinth«

Weitere Termine sind in Planung!

Der enorme Zuspruch, den wir mit unserer fünfteiligen Serie »ANTHROPOLIS. Ungeheuer. Stadt. Theben.« während der letzten drei Jahre erfahren haben, ermutigte uns, zur Eröffnung der Spielzeit 2026-27 einen neuen Antikenzyklus aufzulegen. In »FREMDE SONNE. Die Argonauten. Iason. Medea.« haben wir uns dieses Mal die Ur-Geschichte imperialer und kolonialer Unternehmungen der Zivilisation vorgenommen, die Fahrt der Argonauten zur Eroberung des Goldenen Vlieses, samt seiner Konsequenz, dem Phänomen „Medea“.

Wie geht es also weiter in der zweiten Staffel? Die Gesellschaft stagniert politisch, ökonomisch, sozial. Es mangelt ihr an einer zukunftsfähigen Vision einer lebbaren Welt. Das Fortschrittsversprechen von einst wird in einen Strudel aus Warenströmen, Katastrophenängsten, Machtverlust und Geldgier gerissen und in die Tiefe der Depression gezogen. Der Aufbruch zu neuen Ufern in andere Welten erscheint da als einzige Lösung am Horizont. Die angeschlagene und ausgehöhlte Zivilisation muss wieder nach vorne gebracht werden, denkt sich Iolkos, eine mittlere Hafenstadt nördlich von Theben. Es ist die Geburt des Argonauten-Mythos, der Erzählung von der ersten gesamtgriechischen Expedition ins ferne Kolchis an der Schwarzmeerküste, im heutigen Georgien gelegen. Dort vermutet man ein sagenhaftes Goldenes Vlies, das die Lösung aller Probleme verspricht. Das Goldene Vlies oder die „fremde Sonne“ ist wie der Heilige Gral im Mittelalter ein Heilsversprechen. Es symbolisiert eine glänzende Zukunft, weltbeherrschendes Wissen, Reparatur, Reichtum, und vor allem: ewige Jugend. Die „fremde Sonne“ bedeutet aber auch Gefahr, Verbrennung, Unberechenbarkeit. So gerät das Unterfangen der Argonauten zur „Mission Impossible“, zur Fahrt in den Untergang. Nur der Kolcherin Medea ist es zu verdanken, dass das Goldene Vlies schließlich doch noch nach Griechenland gelangt. Im Kern dreht sich »FREMDE SONNE« um den Hegemonialanspruch einer Zivilisation über die ganze Welt, nein, eigentlich über das ganze Universum. Die kosmische Machtgier ist gekoppelt an den Besitz von Information, Wahrheit, an die Deutungshoheit über die Weltgeschichte und die Gewalt über die Konstruktion von Wirklichkeit.

Roland Schimmelpfennig hat aus der epischen Vorlage des Argonauten-Mythos sechs neue Theatertexte entwickelt. Einzig »Medea in Korinth: Die verlorenen Kinder« basiert auf der dramatischen Vorlage von Euripides/Grillparzer und wurde von Schimmelpfennig neu in eine zeitgenössische poetische Sprache übertragen. Seit über zwei Jahren werden die Stücke vorbereitet und geprobt, um sie zum Eröffnungswochenende der Spielzeit 2026-27 zur Uraufführung zu bringen. Der sechste und letzte Teil »Medea in Athen: Der gefundene Sohn« hat Anfang Februar 2027 Premiere. Die einzelnen Inszenierungen können sowohl für sich allein als auch in zeitlicher Abfolge hintereinander in einem Marathon gesehen werden.

Die Inszenierungen

FREMDE SONNE I: Prolog/Zwischenspiel/Die Argonauten

von Roland Schimmelpfennig
Regie: Karin Beier

Ankündigungsfoto »Fremde Sonne II: Medea in Kolchis«; zu sehen sind Sebastian Blomberg, Lina Beckmann, Devid Striesow und Kristof Van Boven.
Uraufführung: 26/9/2026 / SchauSpielHaus

FREMDE SONNE II: Medea in Kolchis

von Roland Schimmelpfennig
Regie: Karin Beier

Ankündigungsfoto »Fremde Sonne II: Medea in Kolchis«; zu sehen sind Lina Beckmann, Wolfram Koch und Kristof Van Boven.
Uraufführung: 27/9/2026 / SchauSpielHaus

FREMDE SONNE III: Medea in Korinth

von Schimmelpfennig/Euripides/Grillparzer
Regie: Karin Beier

Ankündigungsfoto »Fremde Sonne II: Medea in Korinth«; Lina Beckmann in schwarzem Gewand kauert auf dem Boden der Bühne und stützt sich mit einer Hand ab, den Blick intensiv nach vorne gerichtet. Im Hintergrund ein gleißend helles Rechteck, umgeben von Nebel und Dunkel. Rechts und links verteilt gestapelte Ziegelsteine. Die Szene strahlt Bedrohung und äußerste Anspannung aus.
Uraufführung: 27/9/2026 / SchauSpielHaus