Mateja Koležnik

Geboren 1962 in Metlika (Slowenien). Sie studierte Philosophie, Komparatistik und Literaturtheorie an der Universität in Ljubljana und Theaterregie an der Akademie für Theater, Radio, Film und Fernsehen Ljubljana. Ihre Diplominszenierung galt Harold Pinters »Geburtstagsfeier«.
Als Theaterregisseurin arbeitet sie seit 1990 und inszenierte dabei unter anderem in Zagreb, Belgrad, Maribor und Ljubljana.

Ihr Debüt im deutschsprachigen Raum war 2012 »Yvonne, Prinzessin von Burgund« am Schauspiel Chemnitz, danach folgten Inszenierungen unter anderem am Schauspiel Leipzig, Schauspiel Stuttgart (»Medea« von Franz Grillparzer, 2018), Theater Basel (»Yerma« von Federico García Lorca, 2019), Berliner Ensemble (zuletzt »Drei Schwestern« von Anton Tschechow), Residenztheater München (zuletzt »Der zerbrochne Krug«, 2025), Burgtheater Wien (zuletzt »Der Revisor« von Nikolai Gogol, 2024) und Schauspielhaus Bochum (»Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten« von Tiago Rodrigues). Für ihre Inszenierung »Iwanow« von Anton Tschechow am Stadttheater Klagenfurt gewann Mateja Koležnik 2018 den österreichischen Nestroy-Theaterpreis. Ihre Inszenierung »Kinder der Sonne« am Schauspielhaus Bochum wurde 2023 zum Berliner Theater treffen eingeladen.

Darüber hinaus arbeitet Mateja Koležnik auch im Musiktheater: An der Bayerischen Staatsoper feierte »Falstaff« von Giuseppe Verdi 2020 Premiere, 2025 brachte sie Brechts »Dreigroschenoper« an der Oper Ljubljana auf die Bühne.

In der Spielzeit 2026-27 inszeniert Mateja Koležnik »Glaube Liebe Hoffnung« von Ödön von Horvàth am Deutschen SchauSpielHaus.