Ruben Müller

Geboren 1997 in Kaiserslautern. Vor und neben seinem ersten Studium der Philosophie und Kulturwissenschaft an der HU Berlin arbeitete er als Assistent und in unterschiedlichen Positionen unter anderem am Theaterhaus Jena, der Volksbühne Berlin, dem Ball haus Ost, dem Kosmos Theater Wien und dem Schauspiel Köln. Seit 2019 verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Regisseurin Marie Schleef. Ihr gemeinsames Projekt »Name Her. Eine Suche nach den Frauen+« wurde zum Berliner Theatertreffen 2021 eingeladen.

Von 2022 bis 2026 studierte er Regie an der Otto Falckenberg Schule und zwischen 2023 und 2025 erhielt er ein Stipendium der Richard Stury Stiftung. In der Spielzeit 2023/24 gastierte er als Assistent an den Münchner Kammerspielen, wo er dann in der darauffolgenden Spielzeit fester Mitarbeiter im »Habibi Kiosk« war. Sein Drittjahresprojekt »Thanks for Listening« feierte im Mai 2025 bei den Münchner Kammerspielen Premiere. Ruben Müller setzt sich in seinen Arbeiten sowohl mit wahren Ereignissen als auch mit sozialen, digitalen und melancholischen Realitäten und Gegenrealitäten auseinander. Gemeinsam mit Sascha Malina Hoffmann erarbeitete er die Performance »S.A.D. – Secretly A Dinosaur«, die 2024 zum Plug & Play Festival am Staatstheater Mainz sowie zum Open Port Preis des PAD Festivals in Wiesbaden eingeladen und 2025 als Gastspiel am Berliner Ringtheater gezeigt wurde.

Für die Performance »My Personal Ten Years: Wir schaffen das!« von Rania Mleihi, uraufgeführt im November 2025 am Staatstheater Nürnberg, schuf er das Video. Im Februar 2026 brachte Ruben Müller seine Abschlussinszenierung »Mitleidsprotokoll – every tear recorded« bei den Münchner Kammerspielen auf die Bühne.

In der Spielzeit 2026-27 inszeniert Ruben Müller »Das Adressbuch«, ein La byrinth nach Sophie Calle, im MalerSaal.