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Richard III.

von William Shakespeare / Regie: Evgeny Titov

Hamburger Theaterfestival / Düsseldorfer Schauspielhaus
SchauSpielHaus
1 Stunde
45 Minuten
Keine Pause
Szenenfoto: Eine Person mit hautfarbener Netzstrumpfmaske über dem Kopf stützt sich an einer grauen Wand ab und schaut zur Seite. Sie trägt schwarze Schnürstiefel mit goldenem Absatz, eine hautfarbene Strumpfhose und darüber eine schwarze kurze ausgestopfte Pluderhose. Ihr Oberkörper ist nackt, sie trägt eine schwarze Jacke, passend zur Hose.
Szenenfoto: Zwei Frauen in heller, eleganter mittelalterlicher Kleidung beugen sich über einen Mann, der auf einer Matratze auf dem Boden liegt. Er ist blutbeschmiert, wie auch das Bettzeug. Die Frauen tupfen ihm die Stirn ab, seitlich stehen Medikamente und eine große Metallschüssel.
Szenenfoto: Eine Person mit schwarzer Jacke und hautfarbener Netzstrumpfmaske über dem Kopf hält die Hand einer weiteren Person und schaut sie an. Die zweite Person hat ein weiß geschminktes Gesicht und eine hochgesteckte Lockenfrisur mit sehr hoher Stirn. Sie trägt einen Rüschenkragen und eine golden schimmernde Jacke mit Verzierungen. Sie hat den Mund weit geöffnet und schaut zur Seite.
Szenenfoto: Sieben Personen auf einer Bühne. Im Vordergrund liegt eine Person am Boden, hinter ihr eine weitere Person mit einem weitem goldenen Kleid und ausgebreiteten Armen, ihr Mund ist geöffnet. Im Hintergrund ein Mann auf einer blutverschmierten Matratze, daneben drei Frauen in hellen und braunen Kleidern. Eine weitere Person steht etwas Abseits und schaut nach vorn.
Szenenfoto: Zwei Personen lehnen sich mit den Schultern aneinander. Die linke Person trägt einen schwarzen Samtumhang mit Fellkragen, ihr Gesicht ist weiß geschminkt, sie trägt eine hochgesteckte Lockenfrisur mit sehr hoher Stirn. Die rechte Person hat lange offene graue Haare und trägt schwarze Kleidung. Sie schaut zu der linken Person, ihr Mund ist geöffnet.

Sie erinnern sich an Lars Eidinger als Richard III., den wir 2024 gezeigt haben? Sie meinen, Richard III. zu kennen? Dann lassen Sie sich durch die ungewöhnliche und packende Inszenierung aus Düsseldorf ganz neu in den Bann schlagen. Denn: So rigoros und elementar wie André Kaczmarczyks Spiel ist letztlich auch Evgeny Titovs Zugriff auf Shakespeares Königsdrama. Er hat den Text auf ein Drittel zusammengestrichen und konzentriert sich auf die Frauen um Richard. Andere Männer kommen in dieser Inszenierung praktisch nicht vor, nur als Gefangene im Tower oder als Dahinsiechende …

Es sind die Frauen, die von Richards Taten und Untaten auf eine weit perfidere Art getroffen werden. Sie sind ihnen ausgeliefert, und für sie gibt es nicht einmal die Erlösung des Todes, die auf alle Männer, Konkurrenten wie Mitstreiter, in Richards Umfeld wartet. Die Frauen leben weiter… Und so stehen dem charismatischen André Kaczmarczyk in der Titelrolle – im »Polizeiruf 110« der wohl ungewöhnlichste Kommissar, den das deutsche Fernsehen zu bieten hat – hier ausnahmslos Frauen gegenüber! Es erwartet Sie ein radikaler, völlig neuer Zugriff auf den Stoff – ein Shakespeare-Krimi – und pralles Schauspielertheater!

Eine Veranstaltung des:

  • Hamburger Theaterfestival

Pressestimmen:

Süddeutsche Zeitung

Das ist ja mal ein Besetzungscoup! Neben Richard, Herzog von Gloucester, später König Richard III., phänomenal gespielt von André Kaczmarczyk, stehen auf der Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses ausnahmslos: Frauen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eine bildstarke Spielart: Evgeny Titov macht aus »Richard III.« in Düsseldorf ein Vehikel für die Virtuosität seines Hauptdarstellers André Kaczmarczyk.

Rheinische Post

Mit Mord, Fluch und Verrat und mit einem grandiosen André Kaczmarczyk in der Titelrolle wird das Drama ein Kommentar zu unserer Zeit. André Kaczmarczyk macht aus Richard ganz und gar das, was Shakespeare dem Herrscher zudachte, eine Titelrolle. Mit ihm kommt alle Tragik und die Wucht der Niedertracht ins Spiel.

Westdeutsche Zeitung

Ovationen für Regie, Kaczmarczyk und Darstellerinnen.

WDR 5 Scala

André Kaczmarczyk spielt diesen Richard fantastisch, er hat wirklich Tod und Teufel in sich, ist intelligent und manipulativ mit einer entgrenzten, energiestrotzenden Körperlichkeit. Verführerisch, echtes Schauspielertheater.

Das Hamburger Theaterfestival im SchauSpielHaus

Der Fall McNeal

Hamburger Theaterfestival / Burgtheater Wien
Szenenfoto: Joachim Meyerhoff kniet mit einem Glas in der Hand und lehnt sich an einen Stuhl, auf dem Felix Kammerer sitzt. Kammerer schaut auf ein Heft in seiner Hand und lächelt. Meyerhoff berührt seinen Arm und schaut ihn an, sein Mund ist geöffnet.
03/06/2026 / 19.00 Uhr
SchauSpielHaus

Romeo und Julia

Hamburger Theaterfestival / Residenztheater München
Bitte ergänzen!
10/06/2026 / 19.30 Uhr
SchauSpielHaus