Romeo und Julia
von William Shakespeare / Regie: Elsa-Sophie Jach
Ja zur Liebe, ohne Wenn und Aber! Romeo und Julia sehen die Welt ganz anders als ihre verfeindeten Familienclans in dieser überraschenden, frischen, hochmusikalischen Inszenierung der jungen Regisseurin Elsa-Sophie Jach. Das beeindruckende Bühnenbild spielt mit, bewegt sich, teilt, vereint, bildet Balkon und Battleground.
Romeo und Julia setzen die Sprache der Liebe gegen den Krieg ihrer Verwandten, die seit ewig nur die Sprache der Gewalt zu sprechen scheinen. Auf den Straßen Veronas herrscht Krieg. Obwohl der Prinz zwischen den verfeindeten Clans Montague und Capulet einen Waffenstillstand verhängt hat, genügt schon die kleinste Provokation, um weitere Tote zu beklagen. Einzig die jüngsten Sprösslinge der verfeindeten Familien finden eine neue Sprache jenseits der Waffen, und zwar eine einzigartige: »Hier wütet Hass, doch Liebe wütet mehr«, setzen Romeo und Julia dem Krieg ihrer Verwandten entgegen. Von Beginn an schwingt in der zarten Poesie der Verführung auch die Utopie mit, dass diese Liebe einen Frieden über das eigene Glück hinaus stiften könnte.
Elsa-Sophie Jach inszeniert die berühmteste Liebesgeschichte der Welt und den Tanz auf dem Vulkan, der ihre Hauptfiguren mitreißt, mit viel Musik und heißem Herzen neu.