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SUPERZART* wider die Einsamkeit

Musik, Talk, Performance, Wort & Workshop

Intersektionales, queerfeministisches Festival für sexuelle Utopie
MalerSaal
ab 13 Jahren
Ein dicht gefüllter Veranstaltungsraum mit vielen Menschen, die sich bewegen und miteinander sprechen. In der Mitte hängt ein großer, beleuchteter Kristalllüster von der Decke. Die farbige Beleuchtung in Orange-, Rosa- und Blautönen erzeugt eine stimmungsvolle Atmosphäre. Durch die lange Belichtungszeit wirken viele Personen verschwommen, wodurch die Dynamik und Bewegung der Menschenmenge betont wird.
Neun Personen in einheitlichen schwarzen Tops mit aufgedrucktem Handmotiv und weiten dunklen Hosen führen eine synchronisierte Choreografie auf einer Bühne auf. Alle heben einen Arm und lehnen sich seitlich, was auf eine Hip-Hop- oder Street-Dance-Darbietung hindeutet. Im Hintergrund ist auf einer glitzernden blauen Kulisse der Schriftzug „SUPERZART – intersektionales queerfeministisches Festival für sexuelle Utopie" zu lesen.
Eine Person mit langen braunen Haaren und rotem Oberteil steht von hinten fotografiert auf einer Bühne und hebt den rechten Arm zum Publikum. Im vollbesetzten, prunkvollen Theatersaal mit mehreren Rängen halten hunderte Zuschauer ihre beleuchteten Smartphone-Taschenlampen in die Höhe, die im Bild als funkelnde Lichtsterne erscheinen.

Das »SUPERZART* Festival« lädt ein. 12 Stunden. 2 Bühnen.

Beim großen Festival »SUPERZART* wider die Einsamkeit« kommen Künstler*innen und Denker*innen zusammen, um gnadenlos naiv und radikal konkret Utopien auszumalen.
Wie kann eine selbstbestimmte, freie und gerechte Welt für ALLE aussehen?
Wie können wir unser Zusammenleben neu denken, um in nachhaltiger Verbundenheit Strukturen gegen die Vereinzelung und Vereinsamung der Gesellschaft zu stärken.

»SUPERZART*« wird das Thema Einsamkeit künstlerisch, musikalisch, wissenschaftlich, soziologisch, psychologisch und aktivistisch in den Blick nehmen, um gemeinsam nach konstruktiven, nachhaltigen Wegen aus der Angst, der Scham und der Vereinzelung zu suchen.

Wie konnte es passieren, dass wir unsere Gesellschaft so eingerichtet haben, dass so viele Menschen unter Vereinzelung leiden? Die WHO hat Einsamkeit als globales Gesundheitsrisiko eingestuft, da jeder sechste Mensch auf der Welt einsam ist und sich das Risiko von Hirnschlägen, Herzinfarkten, Diabetes, Depressionen, Angstzuständen und Selbstmord erhöht. 
Wir leben in einer patriarchalen, kapitalistischen und heteronormativen Gesellschaft, die unser Zusammenleben strukturiert. Die Konzentration auf Klein-und Kernfamilien und romantische Paarbeziehungen führen oft in die Vereinzelung. Ebenso generiert sie ein kaum hinterfragtes Konstrukt der Fürsorge durch Frauen*, die für sämtliche Care-Arbeit Verantwortung übernehmen. Getragen und gefördert wird dieses System durch das Zusammenspiel von Politik, Medien, Kultur, Institutionen und Individuen.

Viele marginalisierte Menschen und Communities erleben in diesem sexistischen, armuts-und menschenfeindlichen System Unterdrückung und Exklusion. Fehlende Teilhabe und Anerkennung führen ebenso in die Vereinzelung. 
Daraus ergibt sich, dass Solidarität und ein emotionaler Austausch über die Erfahrungen und Lebensrealitäten verhindert werden. 

Was würde also passieren, wenn wir dabei nicht weiter mitmachen, wenn wir scharf analysieren, dekonstruieren und Machtverhältnisse hinterfragen, die uns in die Einsamkeit führen? Was würde passieren, wenn wir uns miteinander, wehrhaft und widerständig verbünden? Was wäre, wenn wir Verantwortungsgemeinschaften neu definieren würden und heteronormative, romantische Liebe in unserer Gesellschaft keine Vormachtstellung mehr hätte? Welche gesellschaftlichen Strukturen fehlen, welche müssen gestärkt werden, um Wege aus der Einsamkeit gehen zu können? Wie sähe eine konkrete Utopie einer Gesellschaft ohne Einsamkeit aus?

Mitwirkende: Das Programm wird in Kürze veröffentlicht!
Das Festival ist für Menschen ab 13 Jahren.

Ab 22.00 Uhr: »AFTERGLOW Tanzen gegen die Einsamkeit« in der Kantine