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Mirco Kreibich

Mirco Kreibich / Axel Martens
Bühnensituation: Auf einem großen Podest sitzt Christoph Jöde. Er trägt eine schwarze Anzughose, dunkelrote Lederschuhe, eine Khakifarbene Lederjacke und ein weißes Hemd. Seine Unterarme liegen auf seinen Oberschenkeln, die Hände sind verschränkt. Er schaut nach recht. Dort sitzt Mirco Kreibich in einem dunkelbraunen Anzug, einer braunen Krawatte und braunen Schuhen. Er hat die Arme ebenfalls auf den Knien liegen und hält eine Zigarette in den Händen.
Bühnensituation: Mirco Kreibich trägt eine braune Anzughose und ein weißes Hemd. Er hat die Arme vor der Brust verschränkt. Hinter ihm auf einem schwarzen Tisch liegt Emma Oberpichler. Rechts neben dem Tisch steht Henning Hartmann auf einem Stuhl und hebt die Hände in die Luft, als würde er tanzen. Hinter ihnen ist eine große weiße Wand, auf denen der Schatten von Henning Hartmann zu sehen ist. Außerdem die Schatten von verschiedenen Pflanzen
Bühnensituation: Emma Oberpichler trägt ein rosafarbenes Kleid mit goldfarbenen Verzierungen. Sie hat die Haare offen und sitzt auf einem großen Holztisch. Neben ihr am Tisch steht Mirco Kreibich und beugt sich zu ihr. Ihre Hände berühren sich und sie haben die Köpfe nah beieinander. Hinter ihnen ist eine große weiße Wand. Dort sind die Schatten der beiden und des Tisches.
Bühnensituation: Vor einem großen Podest liegt Henning Hartmann in einer kurzen braunen Hose und einem weißen Unterhemd am Boden. An beide Händen trägt er braune Boxhandschuhe. Er windet sich am Boden. Links neben ihm steht Mirco Kreibich in einem braunen Anzug. Er hebt die Hände und geht in die Knie, als würde er tanzen. Hinter beiden steht Christoph Jöde, er ist nur schemenhaft zu erkennen. Im Hintergrund ist eine große weiße Wand, auf der der Schatten von Mirco zu sehen ist.
Die Abweichlerin / Lalo Jodlbauer
Die Abweichlerin / Lalo Jodlbauer
Die Abweichlerin / Lalo Jodlbauer
Die Abweichlerin / Lalo Jodlbauer

Mirco Kreibich, 1983 in Berlin geboren, begann seinen künstlerischen Weg an der staatlichen Ballettschule und Schule für Artistik, Berlin. 2002 wechselte er an die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Bereits während des Studiums hatte er erste Gast-Engagements am Berliner Ensemble und Schauspiel Stuttgart. Nach dem Abschluss seines Studiums 2006 gehörte er zum Dreimann-Ensemble der neugegründeten Spielstätte „Box“ am deutschen Theater unter Leitung von Christoph Mehler. Dort arbeitete er auch mit den Regisseuren Dimiter Gotscheff, Michael Thalheimer und Jette Steckel. Nach drei Jahren wechselte er in 2009 ans Thalia Theater, wo er bis 2017 fest im Ensemble war und u.a. mit den Regisseur*innen Jette Steckel, Antú Romero Nunes, Luk Perceval und Stefan Pucher arbeitete. Mirco Kreibich wurde 2010 mit dem Günther-Strack-Fernsehpreis ausgezeichnet. Es folgte 2011 der Nachwuchspreis der Körber-Stiftung sowie der Boy-Gobert-Preis. Gemeinsam mit dem Moby Dick-Ensemble erhielt er 2014 den Rolf-Mares-Preis als „Beste Darsteller“, 2021 wurde er für den Deutschen Schauspielpreis für seine Rolle in »Das Geheimnis des Totenwaldes« nominiert.

Seit 2017 arbeitet Mirco Kreibich als freier Schauspieler für Theater, Film und Fernsehen und war u.a. in »Ein Volksfeind« am Burgtheater Wien und in »Jedermann« bei den Salzburger Festspielen 2021 zu sehen.

Seit der Spielzeit 2024-25 ist er Ensemblemitglied des Deutschen Schauspielhauses Hamburg.

Inszenierungen mit Mirco Kreibich

Michel Abdollahi sitzt vor einem grauen Hintergrund. Er trägt ein schwarzes Hemd mit buntem Aufdruck und kurze, mittelgraue Haare. Er schaut nach links.
Ein Abend für die Freiheit von Michel Abdollahi mit Gästen
Die Abweichlerin / Lalo Jodlbauer
nach dem Roman »Vilhelms Zimmer« / von Tove Ditlevsen / Deutsch von Ursel Allenstein
Regie: Karin Henkel
Bühnensituation: Mirco Kreibich steht vor einer großen weißen Wand. Er trägt einen braunen Anzug und hat eine Zigarette im Mund. Die Schachtel der Zigarette steckt er gerade in seine linke Anzugtasche. Er schaut zu Boden. An der weißen Wand ist sein Schatten zu sehen und der Schatten einer großen Hand, die Mircos Schatten wie von hinten im Nacken greifen will.
von Erich Kästner
Regie: Dušan David Pařízek
Endsieg / Thomas Aurin
von Elfriede Jelinek
Regie: Falk Richter