»Kinder des Widerstands« ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich als Nachfahren von Widerstandskämpfer*innen und Verfolgten in der Verantwortung sehen, das Gedenken an die Ver brechen des Faschismus nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern auch aktiv gegen aktuelle faschistische, rassistische und antisemitische Tendenzen in der Hamburger Gesellschaft vorzugehen. Ausgangspunkt ist jeweils ein Ort Hamburgs, anhand dessen, mit Hilfe von persönlichen Familiengeschichten und Zeitzeug*innen, Geschichte und Gegenwart die verdrängte faschistische Vergangenheit einerseits und die gefährdete Gegenwart und Zukunft andererseits zum Thema gemacht wird. In den vergangenen zwei Spielzeiten ist eine kleine Stadtkarte entstanden, die Orte wie die Jarrestadt, das Chilehaus, St. Pauli, die „Alsterdorfer Anstalten“ und das Rathaus durch ihre nationalsozialistische Vergangenheit verbindet.
Kinder des Widerstands
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