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Medea in Athen

Die Argonauten. Iason. Medea.

FREMDE SONNE / Eine Serie in sechs Folgen von Roland Schimmelpfennig / Folge vi.
Regie: Karin Beier
Premiere am 06/02/2027
SchauSpielHaus
Die Collage zeigt eine große und zwei kleine Figuren. Die große Gestalt fällt durch ein breites Grinsen auf, das menschliche Zähne zeigt, darunter erkennt man ein großes Kinn. Ansonsten ist der Kopf grün und Helmartig, auf den Augen trägt es eine große Brille mit blauem Punkt in der Mitte. Über dem Kopf ragen zwei silberne Blätter empor. Am Körper trägt die Figur Uniform-ähnliche Kleidung in beige und blau mit bunten Verzierungen. Ein zusätzlicher Arm ist angewinkelt und entblößt eine tattoowierte Faust. Li
Die Collage zeigt eine große und zwei kleine Figuren. Die große Gestalt fällt durch ein breites Grinsen auf, das menschliche Zähne zeigt, darunter erkennt man ein großes Kinn. Ansonsten ist der Kopf grün und Helmartig, auf den Augen trägt es eine große Brille mit blauem Punkt in der Mitte. Über dem Kopf ragen zwei silberne Blätter empor. Am Körper trägt die Figur Uniform-ähnliche Kleidung in beige und blau mit bunten Verzierungen. Ein zusätzlicher Arm ist angewinkelt und entblößt eine tattoowierte Faust. Li

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vi. Medea in Athen: Der gefundene Sohn

Nach dem Mord an ihren Kindern flieht Medea zu König Aigeus nach Athen, der ihr Asyl gewährt unter der Bedingung, dass sie ihm den ersehnten Thronnachfolger gebiert.

Wir sehen zwei Menschen bei ihrem bürgerlichen Eheleben auf Droge zu: Medea als „Tradwife“ und ihr neuer Ehemann Aigeus als zynisch verkommener Staatschef haben sich ganz dem Alkohol ergeben. Da klingelt es an der Tür: Ein gewisser Theseus steht davor und behauptet, Aigeus’ Sohn zu sein.

Dem Klassiker unter den Well-made-Plays »Wer hat Angst vor Virginia Woolf?« folgend hat Roland Schimmelpfennig ein rasantes und bitterböses Satyrspiel geschrieben, das den Mythos um Medea in unsere Gegenwart eines erodierenden Bürgertums fortspinnt.