Lina Beckmann hockt in schwarzem Gewand auf einer kargen Bühne und beugt sich intensiv über eine leuchtend rote Kugel, die Hände wie beschwörend darüber ausgestreckt. Ihr Blick ist eindringlich, die Haare zerzaust. Rechts und links sind sandfarben gestapelte Ziegelsteine verteilt, der Hintergrund liegt im Dunkel. Die Szene strahlt eine bedrohliche, rituelle Atmosphäre aus.

Spielzeiteröffnung 2026-27: FREMDE SONNE

Die Argonauten. Iason. Medea.
Eine Serie in sechs Folgen von Roland Schimmelpfennig/ Regie: Karin Beier/
26/9/2026 / 19.00 Uhr
Weitere Infos

Wir trauern um Péter Nádas

Heute erreichte uns die bestürzende Nachricht vom Tod des ungarischen Autors Péter Nádas, einem der größten Erzähler Europas und Chronisten zweier totalitärer Regime. Wir hatten uns sehr auf ihn als Gast in unserer Gesprächsreihe »Zukunft der Demokratie« am 27/10 gefreut und stehen kurz vor der Wiederaufnahme der Inszenierung seines Essays »Der eigene Tod«. Dieser ist der wohl persönlichste Text des vielfach preisgekrönten, 1942 in Budapest in eine jüdische Familie geborenen Autors. Er schildert nahezu protokollarisch, präzise und poetisch, was der Titel benennt: den eigenen Tod. Zuvor hatte er nur knapp einen Herzinfarkt überlebt. Sich selbst ganz entfremdet, erfährt er das Erlöschen des Denkens und sein Wiedereinsetzen. Nádas schildert beängstigend lebensnah, wie lange er die Symptome ignoriert, wie er mit ungeheurer Anstrengung den Schmerz und die Schwäche wegdrückt, bis buchstäblich in den Tod. Heute hat dieser ihn tatsächlich ereilt.

Ein Porträt von Péter Nádas
Über das geänderte Programm am 27/10 in der Gesprächsreihe von Lukas Bärfuss informieren wir Sie in Kürze.

Hamburger Theaternacht 2026

Am 5/9 öffnen 38 Hamburger Bühnen eine Nacht lang ihre Türen und Vorhänge und laden zu einer einzigartigen Entdeckungsreise durch die vielfältige Theaterlandschaft der Stadt ein.

Grafisches Plakat mit dem schwarzen Schriftzug „Save the Date! Und dein Ticket.“ auf einem rasterartigen Hintergrund in Pastellfarben. Die großen Wörter sind linksbündig angeordnet, während der Text „Theaternacht Hamburg“ rechts vertikal steht. Farbige, pixelartige Flächen in Lila, Rosa, Gelb, Grün und Grau überlagern das Layout und verleihen dem Plakat eine moderne, digitale Gestaltung.
Tickets und Infos zum Programm

FREMDE SONNE-Marathon

Die neue Antiken-Serie ist ab sofort im Vorverkauf!

Prolog/Zwischenspiel/Die Argonauten
Jetzt buchen

Das Adressbuch

Ein Labyrinth nach Sophie Calle
Regie: Ruben Müller
Collage mit Sci-Fi-Figuren vor einem blau-schwarzen Hintergrund. Man erkennt zwei Monitore.
25/09/2026 / 19.30 Uhr
MalerSaal

Spielzeit 2026-27

Freuen Sie sich mit uns auf die neue Spielzeit!

Auf der Collage zu sehen ist eine fliegende Figur mit Flügeln, Hörnern, zwei ausgestreckten, menschlichen Armen und einem überdimensional großen Helmkopf aus Metall mit großen Augen. Es hat in jeder Hand einen Revolver. Vordergründig trägt die Figur einen Brustpanzer, die Beine sehen aus wie aus rotem Kunststoff. Der Hintergrund zeigt eine Explosionsartige Grafik in gelb, rot und schwarz. Unterhalb der fliegenden Gestalt ist schroffer, grauer Untergrund sowie zwei kleine Figürchen mit gelben Köpfen.
Mehr Infos!
Bühnensituation, die Bühne in der Totalen: Ganz links sitzt Christoph Jöde an einem Klavier. Das links kommt von links und von hinten. Auf einem großen Podest in der Mitte der Bühne steht Mirco Kreibich. Er schaut auf zwei große Wände, auf denen zahlreiche Projektionen von Schlagzeilen abgebildet werden. Ganz rechts auf der Bühne steht ein Holztisch mit einem Stuhl dabei. Über allem ist eine weitere weiße Wand in der Horizontalen.

Unsere Trailer

Fabian oder Der Gang vor die Hunde

von Erich Kästner / Regie: Dušan David Pařízek

Das Bildnis des Dorian Gray

Das Bildnis des Dorian Gray / Julia Sang Nguyen
Regie: Tristan Linder
von Oscar Wilde

Die Stadt der Träumenden Bücher

Auf einer Ansammlung von Treppen hockt Jan-Peter Kampwirth und blickt nach unten zu Jan Thümer mit Pilotenmütze, der in einem Manuskript liest. Ebenfalls auf den Treppen sitzen drei Personen mit aufgeplusterten orangenen Perücken. Sie blicken in alle Richtungen.
von Walter Moers
Regie: Viktor Bodo

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Saal / Trautner
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Worum sich alles dreht / Niklas Heinecke
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